PRP-Behandlung & Eigenbluttherapie: Wirkung & Vorteile bei DermAR

Der menschliche Körper heilt sich selbst. Das ist kein Marketingversprechen, sondern Biologie. Was die PRP-Behandlung macht, ist im Grunde simpel: Sie nimmt diese Fähigkeit des Körpers und verstärkt sie gezielt, genau dort, wo Regeneration gebraucht wird.

PRP steht für Platelet-Rich Plasma, also plättchenreiches Plasma. Es ist eine der wenigen Behandlungen in der ästhetischen und regenerativen Dermatologie, die vollständig auf körpereigenes Material setzt. Kein Fremdstoff, keine synthetische Substanz, keine Allergie möglich. Nur das, was bereits im Blut des Patienten steckt.

Was Eigenbluttherapie bedeutet

Der Begriff Eigenbluttherapie beschreibt das übergeordnete Prinzip: Dem Patienten wird eine kleine Menge Blut entnommen, aufbereitet und anschließend wieder in den eigenen Körper zurückgegeben. Das ist keine neue Idee, die Orthopädie und Sportmedizin nutzen dieses Verfahren seit Jahrzehnten zur Behandlung von Gelenk- und Sehnenverletzungen.

In der Dermatologie hat die Eigenbluttherapie in Form der PRP-Behandlung eine eigene Entwicklung genommen. Hier liegt der Fokus auf der Haut und der Kopfhaut, auf Regeneration, Straffung und dem Ausgleich von Substanzverlust, der durch Alterung, Narben oder Haarausfall entstanden ist.

Wie die PRP-Behandlung & Eigenbluttherapie funktioniert

Der Ablauf beginnt mit einer Blutabnahme aus der Armvene, in der Regel etwa 10 bis 20 Milliliter. Diese Menge ist gering, weniger als bei einer normalen Blutuntersuchung beim Hausarzt.

Das entnommene Blut wird in einer Spezialzentrifuge aufbereitet. Durch die Zentrifugation trennen sich die Blutbestandteile nach Dichte: rote Blutkörperchen sinken nach unten, das goldgelbliche Plasma mit einer hohen Konzentration an Thrombozyten, also Blutplättchen, schwimmt oben. Dieses Plasma wird abgezogen und ist das PRP.

Warum sind Thrombozyten so wichtig? Sie enthalten eine Vielzahl an Wachstumsfaktoren, also Proteine, die Zellen zur Teilung und Regeneration anregen. Bei einer Verletzung sind Thrombozyten die ersten, die am Ort des Geschehens ankommen und den Heilungsprozess einleiten. Im PRP sind sie in einer Konzentration vorhanden, die drei bis fünf Mal höher ist als im normalen Blut.

Dieses konzentrierte Plasma wird anschließend mit feinen Nadeln in die zu behandelnde Region injiziert, je nach Ziel in die Haut des Gesichts, in die Kopfhaut oder in spezifische Problemzonen.

Wofür PRP eingesetzt wird

PRP bei Hautalterung und Falten. Wachstumsfaktoren regen die Fibroblasten in der Haut an, also jene Zellen, die für die Kollagen- und Elastinproduktion zuständig sind. Das Ergebnis ist eine Haut, die von innen heraus straffer, elastischer und gleichmäßiger wird. Feine Linien werden reduziert, der Hautton verbessert sich, der Teint wirkt frischer.

PRP bei Aknenarben. In Kombination mit Microneedling oder dem fraktionierten Laser kann PRP die Regeneration nach dem Eingriff beschleunigen und das Endresultat deutlich verbessern. Die Wachstumsfaktoren dringen in die geöffneten Mikrokanäle ein und fördern den Umbau des Narbengewebes in gesundes Gewebe.

PRP bei Haarausfall. Bei androgenetischem Haarausfall, also der genetisch bedingten Ausdünnung des Haars, stimulieren die Wachstumsfaktoren die Haarfollikel und verlängern ihre Wachstumsphase. Die Haare werden dichter, das Ausdünnen verlangsamt sich. PRP ist hier kein Wundermittel, aber für viele Patientinnen und Patienten eine wirksame Ergänzung zur medikamentösen Behandlung.

Ergebnisse und Vorher-Nachher-Vergleich

PRP ist keine Sofortlösung. Das ist wichtig zu verstehen. Da die Behandlung körpereigene Prozesse anregt, braucht das Ergebnis Zeit. In den ersten Wochen nach einer Sitzung zeigt sich oft noch wenig Veränderung. Ab etwa vier bis sechs Wochen beginnt die Wirkung sichtbar zu werden, wenn die Kollagenproduktion in Gang kommt.

Das vollständige Ergebnis zeigt sich nach zwei bis drei Monaten. Was Patientinnen und Patienten dann berichten: Die Haut wirkt straffer und gleichmäßiger, der Teint heller und klarer. Aknenarben wirken flacher, Poren feiner. Bei Haarausfall beobachten viele eine deutlich geringere Menge an ausgefallenen Haaren sowie sichtbar neue, feine Haare im betroffenen Bereich.

Nach einer Sitzung verschwinden die Veränderungen nach einigen Monaten wieder, weil der Körper das injizierte Plasma abbaut und die Wachstumsfaktoren verbraucht. Deshalb empfehlen wir in der Regel eine Serie von drei Sitzungen im Abstand von vier Wochen und danach eine jährliche Erhaltungsbehandlung.

Vergleich der PRP-Techniken

Nicht alle PRP-Behandlungen sind gleich. Die Qualität des Ergebnisses hängt maßgeblich von der verwendeten Technologie und dem Aufbereitungsverfahren ab.

Einfache Zentrifugation versus Doppelzentrifugation. Bei der einfachen Zentrifugation wird das Blut einmal geschleudert, was eine moderate Thrombozytenkonzentration ergibt. Die Doppelzentrifugation, die bei DermAR eingesetzt wird, schleudert das Plasma ein zweites Mal und erreicht dabei eine deutlich höhere Konzentration an Wachstumsfaktoren. Das Ergebnis ist wirkungsvoller.

Reines PRP versus aktiviertes PRP. PRP kann vor der Injektion mit Calcium oder anderen Substanzen aktiviert werden, was die Freisetzung der Wachstumsfaktoren beschleunigt. Ob Aktivierung sinnvoll ist, hängt von der Indikation ab und wird bei DermAR individuell entschieden.

PRP alleine versus PRP kombiniert. In der klinischen Praxis zeigt PRP seine stärkste Wirkung in Kombination mit anderen Verfahren. Microneedling kombiniert mit PRP, oft als Vampire Facial bekannt, erreicht tiefere Hautschichten und verstärkt die regenerative Wirkung. Laser kombiniert mit PRP beschleunigt die Heilung und verbessert das Endergebnis. Bei DermAR werden solche Kombinationsbehandlungen individuell auf den Befund und das Ziel abgestimmt.

Wer für PRP geeignet ist

PRP ist für die meisten gesunden Erwachsenen gut verträglich. Da es sich um körpereigenes Material handelt, gibt es kaum Kontraindikationen. Nicht geeignet ist PRP bei Blutgerinnungsstörungen, bestimmten Autoimmunerkrankungen, aktiven Infektionen im Behandlungsbereich oder bei Patientinnen und Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen.

Schwangere und stillende Frauen sollten ebenfalls warten. Im Beratungsgespräch bei DermAR klären wir vorab alle relevanten Faktoren.

Kosten der PRP-Behandlung

Da PRP eine ästhetische Behandlung ist, wird sie in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Ausnahmen können bei medizinisch begründetem Haarausfall im Einzelfall geprüft werden.

Für eine genaue und transparente Kostenauskunft, die auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten ist, rufen Sie uns gerne an oder buchen Sie einen Beratungstermin online. Im Gespräch erklären wir Ihnen, welche Sitzungsanzahl empfehlenswert ist und welche Kosten insgesamt entstehen.

Termin vereinbaren bei DermAR

Unsere Praxen befinden sich in Bielefeld (Teutoburger Straße 60), Spenge (Lange Str. 34) und Verl (Westring 3). Termine können bequem online über Doctolib oder telefonisch vereinbart werden.

Das Beratungsgespräch vor einer PRP-Behandlung kostet nichts. Wir schauen uns Ihre Situation an und erklären ehrlich, was PRP für Sie leisten kann und was nicht.

Leistungen Hautkrebsvorsorge & Früherkennung bei DermAR

Hautkrebs ist in Deutschland eine der häufigsten Krebserkrankungen überhaupt. Mehr als 285.000 Menschen erkranken jährlich daran, und die Zahl steigt seit Jahren. Was dabei oft vergessen wird: Kein anderer Krebs lässt sich so früh erkennen und so wirksam behandeln wie Hautkrebs, vorausgesetzt, man geht rechtzeitig zum Arzt.

Genau darum geht es bei der Hautkrebsvorsorge. Nicht um Angst, sondern um Wissen. Nicht um Verdacht, sondern um Sicherheit.

Was ist Hautkrebsvorsorge und was passiert dabei?

Hautkrebsvorsorge, auch Hautkrebs-Screening genannt, ist eine systematische Untersuchung der gesamten Körperhaut durch einen erfahrenen Dermatologen. Ziel ist es, auffällige Hautveränderungen zu erkennen, bevor sie sich zu einem behandlungsbedürftigen Befund entwickeln oder bevor ein bereits bestehender Hautkrebs streut.

Bei der Untersuchung wird die gesamte Hautoberfläche von Kopf bis Fuß inspiziert, inklusive Kopfhaut, Zehenzwischenräume, Schleimhäute und Bereiche, die man selbst kaum sehen kann. Moderne Praxen wie DermAR setzen dabei das digitale Dermatoskop ein, ein Gerät, das die Haut stark vergrößert und beleuchtet und Strukturen in der Tiefe sichtbar macht, die dem bloßen Auge verborgen bleiben.

Wenn eine Veränderung auffällt, wird sie dokumentiert, beobachtet oder bei Bedarf biopsiert, also eine kleine Gewebeprobe entnommen und im Labor feingeweblich untersucht. So lässt sich zweifelsfrei feststellen, ob etwas gutartig oder behandlungsbedürftig ist.

Die Untersuchung dauert in der Regel 20 bis 30 Minuten, ist vollständig schmerzfrei und erfordert keine Vorbereitung.

Früherkennung rettet Leben

Das klingt dramatisch, ist aber medizinisch belegbar. Ein Melanom, also der schwarze Hautkrebs, hat im Frühstadium eine Heilungsrate von über 95 Prozent. Wird es im fortgeschrittenen Stadium entdeckt, sinkt diese Rate drastisch. Der Unterschied zwischen diesen Stadien kann eine einzige verpasste Vorsorgeuntersuchung sein.

Beim hellen Hautkrebs, also Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom, ist die Situation ähnlich. Früh erkannt, lassen sich beide Formen in der Regel ambulant und komplett entfernen. Spät erkannt können sie in umliegendes Gewebe einwachsen und aufwendige Behandlungen erfordern.

Früherkennung ist deshalb keine Vorsichtsmaßnahme für Hypochonder, sondern medizinisch sinnvolle Prävention für jeden.

Unsere Leistungen im Bereich Hautkrebsvorsorge bei DermAR

Dermatoskopische Ganzkörperuntersuchung. Wir untersuchen die gesamte Körperhaut mit dem digitalen Dermatoskop. Auffällige Muttermale, Pigmentveränderungen und Läsionen werden systematisch beurteilt und dokumentiert.

Digitale Muttermalkartierung. Für Patientinnen und Patienten mit vielen oder atypischen Muttermalen bieten wir eine fotografische Dokumentation aller Läsionen an. So lassen sich Veränderungen über die Zeit präzise vergleichen und frühzeitig erkennen.

Biopsie und histologische Untersuchung. Wenn eine Hautveränderung auffällig ist, wird eine kleine Gewebeprobe entnommen und im Labor feingeweblich untersucht. Das Ergebnis liefert eine eindeutige Diagnose.

Risikoberatung und Aufklärung. Wir erklären individuelle Risikofaktoren, empfehlen passende Vorsorgeintervalle und zeigen, worauf man bei der regelmäßigen Selbstuntersuchung zu Hause achten sollte.

Nachsorge bei Befund. Wenn eine Behandlung notwendig ist, begleiten wir Patientinnen und Patienten durch den gesamten Prozess, von der Diagnose über die Therapie bis zur Nachkontrolle.

Berufsdermatologische Vorsorge. Für Beschäftigte in Berufen mit hoher UV-Belastung, zum Beispiel im Außendienst, im Bau oder in der Landwirtschaft, bieten wir spezielle arbeitsmedizinische Hautkrebsvorsorge an.

Wer besonders auf seine Haut achten sollte

Menschen mit heller Haut, die schnell rötet und kaum bräunt, tragen ein höheres Risiko als dunkelhäutige Personen. Wer viele Muttermale hat, wer in der Kindheit häufige Sonnenbrände erlitten hat oder wer familiär vorbelastet ist, sollte besonders regelmäßig zur Vorsorge gehen.

Auch Menschen mit geschwächtem Immunsystem, zum Beispiel nach Organtransplantation oder bei chronischer Immunsuppression, haben ein erhöhtes Hautkrebsrisiko und sollten engmaschiger kontrolliert werden.

Empfohlene Vorsorgeuntersuchungen nach Altersgruppe

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre das Basis-Hautkrebsscreening. Wer häufiger möchte oder muss, kann zusätzliche Untersuchungen als individuelle Gesundheitsleistung in Anspruch nehmen.

Kosten nach Alter und Geschlecht

Gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten ab 35 Jahren haben alle zwei Jahre Anspruch auf ein kostenfreies Hautkrebsscreening, das von der Krankenkasse vollständig übernommen wird. Dieser Anspruch gilt für Frauen und Männer gleichermaßen.

Für alle Altersgruppen unter 35 Jahren sowie für Untersuchungen, die häufiger als alle zwei Jahre stattfinden, gelten folgende Regelungen:

Gesetzlich Versicherte unter 35 Jahre. Die Vorsorgeuntersuchung wird in dieser Altersgruppe in der Regel nicht von der Kasse übernommen und muss privat bezahlt werden. Bei DermAR beraten wir Sie gerne zu den anfallenden Kosten, rufen Sie uns an oder buchen Sie einen Termin online.

Gesetzlich Versicherte ab 35 Jahre, häufiger als alle zwei Jahre. Wer aufgrund von Risikofaktoren häufiger zur Vorsorge möchte, kann die Kosten für zusätzliche Untersuchungen ebenfalls privat tragen. Ob eine medizinische Notwendigkeit vorliegt, die eine Kostenübernahme ermöglichen könnte, klären wir individuell mit Ihnen.

Privatversicherte. Je nach Tarif übernehmen private Krankenversicherungen Hautkrebsvorsorgeuntersuchungen ganz oder teilweise, auch bei jüngeren Patientinnen und Patienten. Sprechen Sie vorab mit Ihrer Versicherung und fragen Sie bei uns nach, welche Leistungen anfallen.

Für eine genaue Auskunft zu den Kosten in Ihrer Situation rufen Sie uns direkt an oder buchen Sie einen Beratungstermin. Wir klären das transparent und ohne versteckte Kosten.

Termin vereinbaren in Bielefeld, Spenge und Verl

Unsere Hautarztpraxen befinden sich an drei Standorten in der Region.

Bielefeld, Teutoburger Straße 60, 33604 Bielefeld

Spenge, Lange Str. 34, 32139 Spenge

Verl, Westring 3, 33415 Verl

Termine können bequem online über Doctolib gebucht werden oder telefonisch bei unserem Team. Eine Überweisung ist nicht notwendig.

Wir sehen uns.

Glacē™️-Behandlung: Vorteile und Ergebnisse bei DermAR

Es gibt Behandlungen, bei denen man danach das Gesicht berührt und denkt: So hat sich meine Haut schon lange nicht mehr angefühlt. Die Glacē™️-Behandlung ist eine davon.

Sie ist kein klassisches Gesichtspflegeprogramm und kein medizinischer Eingriff. Sie liegt dazwischen, eine High-End-Hautbehandlung, die mehrere Technologien in einem strukturierten Ablauf kombiniert und der Haut genau das gibt, was sie braucht: Tiefenreinigung, Ausgleich, Aufbau und Hydratation in einer einzigen Sitzung.

Inspiriert vom koreanischen Schönheitsideal der Glass Skin, also einer Haut, die so klar und ebenmäßig wirkt wie Glas, wurde die Glacē™️-Behandlung als mehrdimensionales Behandlungskonzept entwickelt, das mit modernen Geräten und präzise abgestimmten Wirkstoffen arbeitet.

Was die Glacē™️-Behandlung von anderen Behandlungen unterscheidet

Die meisten Hautpflegebehandlungen setzen an einem einzigen Problem an. Eine Reinigung reinigt. Ein Peeling pellt ab. Ein Feuchtigkeitsboost hydratisiert. Das ist sinnvoll, greift aber zu kurz, wenn die Haut an mehreren Stellen gleichzeitig Aufmerksamkeit braucht.

Die Glacē™️-Behandlung folgt einem fünfstufigen Ablauf, bei dem jeder Schritt auf den vorherigen aufbaut.

Im ersten Schritt steht die Entgiftung. Eine Tiefenreinigung befreit die Haut von Ablagerungen, überschüssigem Talg, Umweltrückständen und verstopfenden Rückständen aus der täglichen Pflege. Die Haut wird vorbereitet, nicht nur gereinigt.

Im zweiten Schritt folgt die Normalisierung. Das Hautmikrobiom, also die natürliche Bakterienflora auf der Haut, die bei vielen Menschen durch aggressive Pflegeprodukte, Stress oder Ernährung aus dem Gleichgewicht geraten ist, wird gezielt wieder ausgeglichen. Das ist ein Ansatz, den konventionelle Behandlungen selten berücksichtigen.

Im dritten Schritt kommt die Aktivierung. Hochwertige Wirkstoffe werden in die vorbereitete Haut eingearbeitet und regen die Zellerneuerung an. Die Haut ist in diesem Stadium besonders aufnahmefähig, weil die vorherigen Schritte den Weg freigemacht haben.

Im vierten Schritt die Optimierung. Antioxidantien, Vitamine und Hyaluronsäure werden gezielt eingesetzt, um das Hautbild zu verfeinern, Pigmentungleichmäßigkeiten auszugleichen und die Barrierefunktion der Haut zu stärken.

Im fünften und letzten Schritt die Pflege. Eine intensive Hydratation versiegelt das Ergebnis und sorgt dafür, dass die Wirkung nicht nur direkt nach der Behandlung sichtbar ist, sondern anhält.

Die Technologien, die dabei eingesetzt werden

Was die Glacē™️-Behandlung von einer einfachen Gesichtsbehandlung unterscheidet, ist der gezielte Einsatz mehrerer Gerätetechnologien in einem Ablauf.

Hydrodermabrasion reinigt die Haut porentiefe, ohne mechanischen Druck durch Schleifkörper. Stattdessen wird ein feiner Wasserstrahl kombiniert mit Unterdruck eingesetzt, der Verunreinigungen aus den Poren löst und gleichzeitig Feuchtigkeit zuführt. Das Ergebnis ist eine gründlichere Reinigung als mit herkömmlichen Methoden, ohne die Haut zu reizen.

Die Schröpfmassage ist ein traditionelles Verfahren, das in der Glacē™️-Behandlung modern adaptiert wurde. Durch sanften Sog werden Mikrozirkulation und Lymphfluss angeregt. Das fördert die Durchblutung, hilft beim Abtransport von Stoffwechselabfällen und gibt dem Gesicht eine sichtbar frischere Farbe.

LED-Technologie setzt verschiedene Lichtwellenlängen gezielt ein. Rotes Licht stimuliert die Kollagenproduktion und wirkt entzündungshemmend. Blaues Licht ist antibakteriell und eignet sich besonders bei unreiner Haut. Je nach Hautbild wird die passende Wellenlänge gewählt.

Die Gesichtslymphdrainage rundet die Behandlung ab. Sie reduziert Schwellungen, fördert den Abbau von eingelagerter Flüssigkeit und gibt dem Gesicht eine klarer definierte Kontur.

Für welche Hauttypen und Personen die Glacē™️-Behandlung geeignet ist

Das ist einer der besonderen Vorteile dieser Behandlung: Sie ist für nahezu alle Hauttypen geeignet, weil der Ablauf individuell angepasst wird.

Wer unter trockener oder dehydrierter Haut leidet, profitiert besonders von der Hydratationsstufe und der LED-Stimulation. Wer fettige oder zu Unreinheiten neigende Haut hat, profitiert von der Tiefenreinigung und dem antibakteriellen blauen Licht. Reife Haut, die an Elastizitätsverlust und feinen Linien leidet, spricht sehr gut auf die Kollagen-stimulierende Komponente an. Empfindliche Haut profitiert von der sanften Hydrodermabrasion und der entzündungshemmenden Wirkung des roten Lichts.

Besonders geeignet ist die Glacē™️-Behandlung für Menschen, die ihr Hautbild insgesamt verbessern möchten, ohne einen invasiven Eingriff in Kauf nehmen zu müssen. Auch als Vorbereitung auf ein besonderes Ereignis, eine Hochzeit, ein wichtiges Meeting, einen Urlaub, ist sie sehr beliebt, weil das Ergebnis oft bereits nach der ersten Sitzung sichtbar ist.

Menschen mit aktiven Hauterkrankungen wie schwerer Akne, Rosacea im Schub oder offenen Wunden sollten vorab ein ärztliches Beratungsgespräch wahrnehmen, um abzuklären, ob und in welcher Form die Behandlung sinnvoll ist.

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

Viele Patientinnen und Patienten berichten bereits nach der ersten Sitzung von einer sichtbaren Veränderung: strahlendere Haut, verfeinerte Poren, ein frischerer Teint. Aber das vollständige Potenzial der Glacē™️-Behandlung entfaltet sich über mehrere Sitzungen.

Als Einstieg empfehlen wir eine Serie von drei Sitzungen im Abstand von zwei bis vier Wochen. Danach ist eine monatliche Erhaltungsbehandlung ideal, um das Ergebnis langfristig zu sichern und die Hautgesundheit kontinuierlich zu unterstützen.

Wer die Glacē™️-Behandlung als einmaligen Treat nutzen möchte, zum Beispiel vor einem besonderen Anlass, wird auch von einer einzelnen Sitzung profitieren. Die Haut sieht direkt danach deutlich frischer und gepflegter aus.

Was die Ergebnisse zeigen

Das Ergebnis der Glacē™️-Behandlung lässt sich in Bildern zeigen, aber am besten beschreiben es die Patientinnen und Patienten selbst: Die Haut wirkt klarer, die Poren sehen feiner aus, der Teint ist gleichmäßiger. Das Gesicht hat einen natürlichen Glow, der nicht aufgetragen aussieht, sondern von innen kommt.

Vorher-Nachher-Bilder echter Patientinnen und Patienten können Sie bei DermAR im persönlichen Beratungsgespräch einsehen. Wir zeigen Ihnen gerne, welche Ergebnisse bei verschiedenen Hauttypen und Ausgangssituationen realistisch erreichbar sind.

Termin bei DermAR vereinbaren

Die Glacē™️-Behandlung ist in allen drei Praxen von DermAR verfügbar: in Bielefeld (Teutoburger Straße 60), in Spenge (Lange Str. 34) und in Verl (Westring 3).

Termine können bequem online über Doctolib gebucht werden oder telefonisch bei unserem Team. Wir freuen uns auf Sie.

Hautpflege ab 40: Was sich verändert und was wirklich hilft

Mit Mitte 40 passiert etwas Merkwürdiges. Man macht dasselbe wie immer. Schläft ausreichend, trinkt Wasser, trägt seine Creme auf. Und trotzdem schaut man eines Morgens in den Spiegel und denkt: So müde habe ich mich gar nicht gefühlt.

Das ist keine Einbildung. Die Haut verändert sich ab 40 tatsächlich, und zwar auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Aber was viele nicht wissen: Diese Veränderungen lassen sich nicht aufhalten, aber sehr wohl beeinflussen. Mit der richtigen Pflege, der richtigen Routine und bei Bedarf mit professioneller Unterstützung.

Was in der Haut ab 40 passiert

Der Körper produziert ab dem 25. Lebensjahr jährlich etwa ein Prozent weniger Kollagen. Mit 40 hat sich das über 15 Jahre addiert. Das Ergebnis ist spürbar: Die Haut verliert an Festigkeit, feine Linien werden tiefer, und das Gewebe sackt leicht ab, weil das Gerüst dünner wird.

Gleichzeitig nimmt die Fähigkeit der Haut ab, Feuchtigkeit zu binden. Hyaluronsäure, die von Natur aus in der Haut vorkommt und für Wasserspeicherung und Volumen zuständig ist, wird weniger produziert. Die Haut wirkt trockener, matter und weniger prall.

Die Zellerneuerung verlangsamt sich ebenfalls. Während sich die Oberhaut in jungen Jahren alle 28 Tage vollständig erneuert, dauert dieser Zyklus mit 40 und 50 Jahren deutlich länger. Abgestorbene Hautzellen bleiben länger auf der Oberfläche, was den Teint ungleichmäßiger und grauer wirken lässt.

Dazu kommen die Spuren, die jahrelange Sonneneinstrahlung hinterlassen hat. Altersflecken entstehen nicht über Nacht, sie sind das Ergebnis von UV-Exposition über Jahrzehnte, die sich jetzt sichtbar macht.

Was in der Pflegeroutine ab 40 wirklich einen Unterschied macht

Reinigung. Das klingt banal, ist aber grundlegend. Ab 40 braucht trockene und reifere Haut sanfte Reiniger ohne starke Tenside. Schäume, die stark reinigen und die Haut danach eng anfühlen lassen, schädigen die Hautbarriere und verstärken Trockenheit. Besser: Reinigungsmilch, Öl oder milder Schaum.

Retinol. Wenn es eine Zutat gibt, hinter der die Dermatologie seit Jahrzehnten steht, dann ist es Retinol. Es ist die einzige Substanz, für die es klinische Langzeitdaten über Faltenreduktion und verbesserte Hauterneuerung gibt. Retinol beschleunigt die Zellerneuerung, stimuliert die Kollagenproduktion und verbessert den Hautton.

Wichtig: Retinol macht die Haut lichtempfindlich und sollte abends verwendet werden, kombiniert mit konsequentem Sonnenschutz tagsüber. Anfängern empfehlen wir niedrig dosierte Produkte, die langsam gesteigert werden, um Reizungen zu vermeiden.

Hyaluronsäure. Als Pflegeinhaltsstoff zieht Hyaluronsäure Feuchtigkeit an und hält sie in der Haut. Sie füllt keine Falten auf, aber sie verbessert das Hautbild sichtbar und ist für fast alle Hauttypen gut verträglich.

Sonnenschutz. Jeden Tag, auch im Winter, auch in der Stadt. UV-A-Strahlung durchdringt Wolken und ist für den größten Teil der lichtbedingten Hautalterung verantwortlich. Wer mit 40 anfängt, konsequent Sonnenschutz zu tragen, wird den Unterschied in fünf Jahren sehen.

Wann professionelle Unterstützung sinnvoll ist

Manchmal reicht die Tagescreme nicht mehr. Das ist keine Niederlage, sondern Biologie. Ab einem bestimmten Punkt haben sich Veränderungen in der Haut entwickelt, die von der Oberfläche aus nicht mehr erreichbar sind.

Professionelle Behandlungen greifen tiefer und gezielter als jede Creme. Bei DermAR bieten wir für reifere Haut ab 40 verschiedene Ansätze an, die sich je nach Hautbild und Wunschergebnis kombinieren lassen.

Skinbooster. Hyaluronsäure-Injektionen in die oberflächlichen Hautschichten, die die Haut von innen mit Feuchtigkeit versorgen. Das Ergebnis ist kein dramatischer Eingriff, sondern eine sichtbar frischere, gleichmäßigere Haut mit mehr Glow.

PRP-Behandlung. Das eigene Blut wird aufbereitet und das plättchenreiche Plasma in die Haut injiziert. Die Wachstumsfaktoren regen die körpereigene Kollagenproduktion an und verbessern die Hautstruktur von innen heraus. Besonders beliebt für Menschen, die einen natürlichen Ansatz bevorzugen.

Botox. Bei mimischen Falten, also jenen, die durch Muskelaktivität entstehen, ist Botulinumtoxin die effektivste Methode. Gut gesetzt, wirkt es natürlich und ergibt ein ausgeruhtes, frisches Erscheinungsbild, ohne dass man „gemacht“ aussieht.

Hyaluronsäure-Filler. Für eingesunkene Bereiche wie Wangen oder Nasolabialfalten geben Filler Volumen zurück. Die Wirkung ist sofort sichtbar und dauert je nach Produkt neun bis achtzehn Monate.

Lasertherapie. Für Pigmentflecken, ungleichmäßigen Hautton und feine Linien bieten verschiedene Laserverfahren eine nachhaltige Verbesserung des Hautbilds.

Was ab 40 nicht hilft

Teure Cremes mit vielen Versprechen. Der Markt für Anti-Aging-Kosmetik ist riesig, die wissenschaftliche Grundlage vieler Produkte ist dünn. Keine Creme kann tief genug eindringen, um Kollagen zu ersetzen oder bestehende Falten aufzufüllen. Was Cremes können: die Haut hydratisieren, schützen und die Oberfläche verbessern. Das ist wertvoll, aber begrenzt.

Zu viele Produkte gleichzeitig. Wer täglich zehn verschiedene Seren und Cremes aufträgt, riskiert Reizungen, weil sich nicht alle Inhaltsstoffe vertragen, und kommt oft gar nicht heraus, was wirklich wirkt. Weniger ist meist mehr, solange es die richtigen Inhaltsstoffe sind.

Ein persönliches Gespräch macht den Unterschied

Jede Haut mit 40 sieht anders aus. Was für eine Person das Richtige ist, passt für eine andere möglicherweise gar nicht. Eine dermatologische Beratung hilft, die eigene Haut wirklich einzuordnen, sinnvolle Prioritäten zu setzen und zu entscheiden, ob und welche professionellen Behandlungen einen echten Mehrwert bringen.

Bei DermAR nehmen wir uns die Zeit dafür. Nicht mit einem Standardprogramm, sondern mit einem echten Blick auf die Haut, die Lebensumstände und die Erwartungen.

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Neue Behandlungsmoeglichkeiten und was Betroffene jetzt wissen sollten

Rosacea betrifft in Deutschland schaetzungsweise vier bis fuenf Prozent der Bevoelkerung. Die meisten von ihnen wissen jahrelang nicht, dass sie diese chronische Hauterkrankung haben. Oder sie wissen es, aber niemand hat ihnen je erklaert, was wirklich dahintersteckt und was man tun kann.

Das aendert sich gerade. Neue Forschungsergebnisse liefern ein praeziseres Bild der Erkrankung, und neue Behandlungsmoeglichkeiten bieten mehr als je zuvor.

Was Rosacea ist und warum sie so oft verkannt wird

Rosacea ist eine chronisch-entzuendliche Erkrankung der Haut, die vor allem das zentrale Gesicht betrifft: Nase, Wangen, Stirn, Kinn. Sie aeussert sich als Roetung, die nicht verschwindet, als sichtbare Gefaesse, als Pusteln, die Akne aehneln, oder in schweren Faellen als Vergroe6erung der Nase durch Bindegewebswucherung.

Das Tricky an Rosacea ist, dass sie sich in verschiedene Subtypen unterteilt, die unterschiedlich aussehen und behandelt werden muessen. Viele Menschen werden jahrelang mit falschen Produkten behandelt, weil Rosacea als Akne oder Allergie fehlgedeutet wurde.

Was die aktuelle Forschung zeigt

In den letzten Jahren hat sich das Verstaendnis der Erkrankung deutlich vertieft. Forscher wissen heute, dass Rosacea nicht nur ein Problem der Blutgefaesse ist, sondern eine komplexe Wechselwirkung zwischen Immunsystem, Nervensystem und Hautmikrobiom. Bestimmte Hautmilben kommen bei Rosacea-Patienten in deutlich hoehere Dichte vor als bei gesunden Menschen und verstaerken die Entzuendungsreaktion.

Dieses Wissen hat die Therapie veraendert. Mittel, die gezielt gegen diese Mite wirken, wie Ivermectin-Creme, zeigen in Studien sehr gute Ergebnisse bei der Reduktion von Pusteln und Roetung.

Was Betroffene selbst tun koennen

Neben der medizinischen Behandlung spielen Trigger eine grosse Rolle. Alkohol, scharfes Essen, extreme Temperaturwechsel, Stress und intensive koerperliche Belastung koennen Schuebe ausloesen. Die Identifikation der persoenlichen Trigger ist ein wichtiger Teil des Umgangs mit der Erkrankung.

Sonnenschutz ist bei Rosacea nicht optional. UV-Strahlung ist einer der staerksten Trigger und beschleunigt den Krankheitsverlauf. Mineralische Sonnenschutzmittel mit Zinkoxid sind fuer Rosacea-Haut besonders gut vertraeglich.

Laserbehandlung bei Rosacea

Sichtbare Blutgefaesse, die durch keine Creme verschwinden, koennen mit Laserbehandlung dauerhaft reduziert werden. Der Gepulste Gefaesslaser koaguliert die erweiterten Gefaesse, ohne die umliegende Haut zu belasten. Bei DermAR wird je nach Befund das passende Verfahren empfohlen.

Rosacea ist nicht heilbar, aber sehr gut behandelbar. Wer die Erkrankung versteht, die richtigen Massnahmen ergreift und regelmaessig zum Dermatologen geht, kann ein weitgehend beschwerdefreies Leben fuehren.

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Berufsdermatologie Hauterkrankungen bei DermAR

Die meisten Menschen denken bei Hautproblemen nicht zuerst an ihren Beruf. Man denkt an Stress, an Schlafmangel, an die falsche Creme. Aber Friseurinnen, Pflegepersonal, Köche, Bauarbeiter, Reinigungskräfte und viele andere wissen aus eigener Erfahrung: Die Hände machen, was der Beruf verlangt. Und irgendwann zeigt die Haut, dass sie das nicht dauerhaft mitmacht.

Gerötete, aufgerissene Hände. Ekzeme, die sich immer wieder melden. Juckreiz, der in der Pause anfängt und abends schlimmer wird. Das sind keine Bagatellen. Das sind Zeichen, die ernst genommen werden müssen, bevor aus einer behandelbaren Hautreaktion eine dauerhafte Erkrankung wird.

Genau darum geht es in der Berufsdermatologie: nicht um Kosmetik, sondern um den Erhalt von Gesundheit und Arbeitsfähigkeit.

Was Berufsdermatologie bedeutet

Berufsdermatologie ist das Fachgebiet der Dermatologie, das sich mit Hauterkrankungen befasst, die durch berufliche Tätigkeiten verursacht oder wesentlich verschlimmert werden. In Deutschland gehören berufsbedingte Hauterkrankungen zu den häufigsten anerkannten Berufskrankheiten überhaupt.

Betroffen sind vor allem Menschen, deren Hände im Arbeitsalltag dauerhaft Belastungen ausgesetzt sind: häufiges Händewaschen, Kontakt mit chemischen Substanzen, feuchte Arbeitsumgebungen, Schutzhandschuhe, UV-Strahlung oder mechanische Reibung. Aber auch Berufsgruppen wie Bäcker, Zahntechniker, Friseure, Maler oder Krankenpflegepersonal tragen ein erhöhtes Risiko.

Die häufigsten berufsbedingten Hauterkrankungen sind Kontaktekzeme, also entzündliche Hautreaktionen, die durch direkte Berührung mit einem auslösenden Stoff entstehen. Man unterscheidet zwischen dem irritativen Kontaktekzem, das durch mechanische oder chemische Reizung entsteht, und dem allergischen Kontaktekzem, das eine Immunreaktion auf einen bestimmten Stoff darstellt. Beide sehen oft ähnlich aus, haben aber unterschiedliche Ursachen und erfordern unterschiedliche Behandlungsansätze.

Warum Prävention so entscheidend ist

Hauterkrankungen, die durch berufliche Belastung entstehen, verlaufen oft schleichend. Am Anfang steht eine leichte Rötung, vielleicht etwas Juckreiz. Viele Menschen denken, das geht von alleine weg. Manchmal tut es das. Oft nicht.

Ohne gezielte Maßnahmen kann aus einem milden Ekzem eine chronische Erkrankung werden, die sich trotz Behandlung immer wieder zurückmeldet. Die Haut verliert zunehmend ihre Schutzfunktion, und jeder neue Kontakt mit dem auslösenden Stoff löst stärkere Reaktionen aus.

Prävention greift genau in diesem frühen Stadium. Wer rechtzeitig handelt, bevor die Haut dauerhaft sensibilisiert ist, hat deutlich bessere Heilungschancen und kann in vielen Fällen im gleichen Beruf weiterarbeiten. Wer zu lange wartet, riskiert, dass die Erkrankung chronisch wird und möglicherweise ein Berufswechsel notwendig wird.

Bei DermAR beraten wir nicht nur zur Behandlung, sondern gezielt zur Prävention: Welche Schutzhandschuhe sind für welche Tätigkeit wirklich geeignet? Wie oft und womit sollten die Hände gepflegt werden? Welche Hautschutzmittel helfen wirklich? Diese Fragen klingen simpel, sind aber für den Langzeitverlauf einer berufsbedingten Hauterkrankung entscheidend.

Warum ein Hautarztbericht so wichtig ist

Ein ärztlicher Hautbericht ist in der Berufsdermatologie weit mehr als ein bürokratisches Dokument. Er ist die Grundlage für alles, was folgt: für die Anerkennung einer Berufskrankheit, für die Kostenübernahme durch die Berufsgenossenschaft und für den Schutz des Arbeitsplatzes.

In Deutschland existiert das Berufskrankheitenverzeichnis, das berufsbedingte Erkrankungen rechtlich anerkennt. Schwere oder wiederholt rückfällige berufsbedingte Hauterkrankungen können unter BK 5101 anerkannt werden. Hautkrebs durch UV-Strahlung bei Außenberufen kann als BK 5103 anerkannt werden.

Für diese Anerkennung braucht man einen vollständigen, fachärztlich erstellten Bericht, der die Diagnose, den beruflichen Zusammenhang, den Verlauf der Erkrankung und die bereits ergriffenen Maßnahmen dokumentiert. Dieser Bericht ist das entscheidende Dokument gegenüber der Berufsgenossenschaft, und ohne ihn läuft in der Regel nichts.

Bei DermAR erstellen wir solche Berichte sorgfältig und vollständig. Wir erheben die berufliche Vorgeschichte, führen die notwendigen Tests durch, dokumentieren den Befund und formulieren den Bericht so, dass er den Anforderungen der Berufsgenossenschaften entspricht.

Wann man handeln sollte

Die Antwort auf diese Frage ist einfach: früher als man denkt. Wer wartet, bis die Haut wirklich nicht mehr geht, wartet meistens zu lange.

Konkret sollte man einen Hautarzt aufsuchen, wenn Hautveränderungen an Händen oder anderen exponierten Körperstellen nach der Arbeit auftreten oder sich nach der Arbeit verschlimmern, wenn Rötungen, Juckreiz, Schuppung oder Bläschen immer wiederkehren, wenn die Haut trotz normaler Pflege rau, trocken oder aufgerissen bleibt, oder wenn ein Verdacht auf eine Allergie gegenüber bestimmten Arbeitsstoffen besteht.

Auch Menschen, die in Außenberufen tätig sind und regelmäßig starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, sollten regelmäßige Hautkrebsvorsorge in Anspruch nehmen. UV-bedingte Hautveränderungen können sich über Jahre entwickeln, bevor sie sichtbar werden. Wer jährlich zur Kontrolle geht, gibt sich die Chance, solche Veränderungen früh zu erkennen und zu behandeln.

Was bei DermAR passiert

Wer zu uns in die Praxis kommt, kann damit rechnen, dass wir uns die Zeit nehmen, den beruflichen Kontext wirklich zu verstehen. Eine berufsdermatologische Untersuchung beginnt nicht mit dem Dermatoskop, sondern mit dem Gespräch. Was machen Sie beruflich? Womit kommen Ihre Hände täglich in Kontakt? Seit wann haben Sie die Beschwerden? Wann werden sie besser, wann schlechter?

Auf dieser Basis folgen die klinische Untersuchung und bei Bedarf spezifische Tests. Der Epikutantest, auch Patch-Test genannt, ist das wichtigste Verfahren zur Identifikation von Kontaktallergien. Dabei werden standardisierte Testsubstanzen für 48 Stunden auf die Haut aufgebracht und nach 72 bis 96 Stunden abgelesen. Das Ergebnis zeigt genau, auf welche Stoffe die Haut allergisch reagiert, und ist die Basis für einen gezielten Behandlungsplan.

Je nach Befund entwickeln wir individuelle Therapiepläne, die medikamentöse Behandlung mit konkreten Empfehlungen zum Arbeitsschutz und zur Hautpflege verbinden. Wenn notwendig, arbeiten wir eng mit Betriebsärzten zusammen.

Termin vereinbaren in Bielefeld

Unsere Praxis befindet sich in der Teutoburger Straße 60, 33604 Bielefeld. Weitere Standorte gibt es in Spenge und Verl. Termine können online über Doctolib oder telefonisch vereinbart werden.

Wenn Sie glauben, dass Ihre Hautprobleme mit Ihrer Arbeit zusammenhängen könnten, kommen Sie zu uns. Wir helfen Ihnen herauszufinden, was dahintersteckt, und gehen gemeinsam mit Ihnen den nächsten Schritt.

Professioneller CO2-Laser-Service in Bielefeld: Was Sie wissen sollten

Es gibt Behandlungen, die die Haut oberflächlich verbessern. Und es gibt Behandlungen, die tiefer gehen. Der CO2-Laser gehört zur zweiten Kategorie. Er gilt seit Jahren als einer der wirksamsten Eingriffe in der ästhetischen Dermatologie, nicht weil er verspricht, sondern weil er liefert. Und weil er das, was er liefert, mit klinischer Präzision tut.

Wer mit dem CO2-Laser liebäugelt, hat in der Regel ein konkretes Anliegen. Falten, die sich mit Cremes nicht mehr ansprechen lassen. Aknenarben, die seit Jahren den Blick in den Spiegel begleiten. Eine Haut, die trotz guter Pflege ihre Frische verloren hat. Für all das kann der CO2-Laser eine Antwort sein, aber nicht für jeden und nicht ohne Vorbereitung.

Dieser Artikel erklärt, was die Behandlung wirklich ist, für wen sie geeignet ist, was danach passiert und was man in Bielefeld realistisch erwarten kann.

Was der CO2-Laser macht und wie er wirkt

CO2 steht für Kohlendioxid. Das Gas ist der Träger einer präzisen Lichtwellenlänge von 10.600 Nanometern, die von Wasser im Gewebe besonders gut absorbiert wird. Da menschliche Haut zu einem großen Teil aus Wasser besteht, wirkt der Laserstrahl sehr gezielt: Er verdampft Hautschichten kontrolliert und bis auf den Mikrometer genau.

Das klingt drastischer als es ist. In der Praxis bedeutet es folgendes: Der Laser entfernt die oberste Hautschicht, die Epidermis, und dringt dabei auch in die tiefere Lederhaut, die Dermis, ein. Dort entsteht Wärme, die die Kollagenfasern anzieht und stimuliert. Der Körper reagiert auf diese kontrollierte Verletzung wie er es bei jeder Heilung tut: Er produziert neues Kollagen, baut neue Hautstrukturen auf und regeneriert sich von innen heraus.

Das Ergebnis ist Haut, die sich erneuert hat. Nicht überdeckt, nicht aufgefüllt, sondern tatsächlich neu aufgebaut.

Moderne CO2-Laser arbeiten entweder als vollflächige oder als fraktionierte Systeme. Bei der fraktionierten Variante, die bei DermAR eingesetzt wird, werden winzige Behandlungskanäle in die Haut gesetzt, zwischen denen gesundes Gewebe erhalten bleibt. Das verkürzt die Heilungszeit erheblich und macht die Behandlung schonender, ohne an Wirksamkeit zu verlieren.

Welche Hautprobleme der CO2-Laser behandelt

Der CO2-Laser ist eines der vielseitigsten Geräte in der ästhetischen Dermatologie. Er wird eingesetzt bei:

Falten und Hautalterung. Besonders tiefe mimische Falten rund um Mund, Augen und Stirn sprechen gut auf den CO2-Laser an. Die Kollagenstimulation strafft die Haut und glättet die Oberfläche nachhaltig.

Aknenarben. Atrophe Narben, also jene, die eine Vertiefung in der Haut hinterlassen, sind eine der häufigsten Indikationen. Der Laser ebnet das Hautniveau an, indem er die vertiefte Umgebung aufbaut und die Narbe selbst abträgt.

Pigmentflecken und ungleichmäßiger Hautton. Altersflecken, sonnenbedingte Hyperpigmentierung und ungleichmäßige Hautstruktur können mit dem CO2-Laser deutlich verbessert werden.

Feine Linien und Texturunebenheiten. Grobporige oder raue Hautoberflächen, die durch Sonnenschäden oder genetische Faktoren entstanden sind, werden durch die Erneuerung der Epidermis spürbar verfeinert.

Gutartige Hautveränderungen. Fibrome, Warzen, Keratosen und andere gutartige Wucherungen können präzise und narbenarm abgetragen werden.

Wer für die Behandlung geeignet ist

Der CO2-Laser ist effektiv, aber nicht für jeden geeignet. Ein ausführliches Vorgespräch ist deshalb bei DermAR Voraussetzung für jede Behandlung.

Gut geeignet sind Patientinnen und Patienten mit hellem bis mittelhellem Hauttyp, die unter Falten, Aknenarben oder Pigmentveränderungen leiden und bereit sind, die notwendige Erholungszeit einzuplanen. Die besten Ergebnisse zeigen sich oft bei Menschen zwischen 35 und 65 Jahren, deren Haut noch über ausreichend Regenerationspotenzial verfügt.

Nicht oder nur eingeschränkt geeignet sind Patientinnen und Patienten mit sehr dunklem Hauttyp, da das Risiko für Pigmentveränderungen nach der Behandlung steigt. Auch eine aktive Rosacea, Herpes-Infektionen im Behandlungsbereich, Schwangerschaft, die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten oder eine Neigung zu Keloiden sind Kontraindikationen, die wir im Vorgespräch gemeinsam abklären.

Wer kurz zuvor Isotretinoin, ein Mittel gegen Akne, eingenommen hat, muss in der Regel mindestens sechs Monate warten, bevor eine Laserbehandlung möglich ist.

Wie die Behandlung bei DermAR abläuft

Vor der eigentlichen Behandlung wird die Haut gründlich gereinigt. Je nach Intensität der geplanten Laserbehandlung wird eine lokale Betäubungscreme aufgetragen und 30 bis 60 Minuten einwirken gelassen, damit die Behandlung so angenehm wie möglich ist.

Dann arbeitet der Laser. Der Behandlungsarzt oder die Behandlungsärztin führt den Handstück des Geräts gleichmäßig über die zu behandelnden Bereiche. Man spürt Wärme, manchmal ein leichtes Kribbeln, aber keinen Schmerz.

Die Dauer der Behandlung hängt davon ab, welche Bereiche behandelt werden. Eine Behandlung der gesamten Gesichtshaut dauert in der Regel 30 bis 60 Minuten. Einzelne Zonen wie Augenpartie oder Mundbereich sind entsprechend kürzer.

Bei DermAR wird ausschließlich mit klinisch geprüften, medizinisch zugelassenen CO2-Lasersystemen gearbeitet. Die Gerätequalität ist kein Marketingargument, sondern sicherheitsrelevant: Präzision, Wellenlänge und Intensität müssen exakt kalibriert sein, damit die Behandlung wirksam und gleichzeitig gewebeschonend ist.

Ergebnisse: was vorher und nachher passiert

Unmittelbar nach der Behandlung ist die Haut gerötet, geschwollen und fühlt sich an wie ein starker Sonnenbrand. Das ist normal und gewollt, es zeigt, dass der Heilungsprozess begonnen hat.

In den ersten drei bis fünf Tagen bildet sich auf der Haut eine feine Kruste, die Epidermis häutet sich ab. Darunter entsteht neue, zarte Haut. Diese Phase erfordert Disziplin: Nicht kratzen, nicht reiben, vorsichtig pflegen.

Nach etwa einer Woche ist die akute Phase vorbei. Die Haut ist noch gerötet, aber die Erneuerung ist sichtbar. Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach drei bis sechs Monaten, wenn die Kollagenproduktion ihren Höhepunkt erreicht hat.

Was erwartet einen dann? Eine Haut, die glatter, ebenmäßiger und straffer wirkt. Falten sind reduziert, Narben deutlich flacher, der Hautton gleichmäßiger. Viele Patientinnen und Patienten beschreiben das Ergebnis als das beste ihrer Haut seit Jahren, nicht spektakulär verändert, aber spürbar erneuert.

Nachsorge und Erholung

Die Erholung nach einem CO2-Laser erfordert Geduld. Folgende Hinweise helfen dabei:

Sonne konsequent meiden. In den ersten Wochen nach der Behandlung ist die neue Haut extrem lichtempfindlich. Sonnenschutz mit LSF 50 ist Pflicht, auch im Winter. Intensive Sonnenexposition kann zu dauerhaften Pigmentflecken führen.

Haut feucht halten. Wundheilende, rückfettende Cremes ohne Duftstoffe oder Konservierungsmittel unterstützen die Regeneration. Welche Produkte wir empfehlen, besprechen wir individuell nach der Behandlung.

Make-up weglassen. Mindestens eine Woche nach der Behandlung sollte auf Make-up verzichtet werden, um die sensible neue Haut nicht zu belasten.

Sport und Sauna pausieren. Schwitzen und intensive körperliche Belastung fördern Entzündungsreaktionen und sollten in den ersten zwei Wochen vermieden werden.

Kontrolltermin wahrnehmen. Bei DermAR vereinbaren wir nach jeder Laserbehandlung einen Nachsorgetermin, um die Heilung zu beurteilen und gegebenenfalls anzupassen.

Was die Behandlung in Bielefeld kostet

Die Kosten einer CO2-Laserbehandlung hängen von mehreren Faktoren ab: der behandelten Fläche, der Intensität des Eingriffs und der Anzahl notwendiger Sitzungen. Für eine genaue und transparente Kostenauskunft, die auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten ist, rufen Sie uns gerne an oder buchen Sie einen Beratungstermin online.

Termin bei Dermar

Unsere Hautarztpraxis befindet sich in der Teutoburger Straße 60, 33604 Bielefeld. Termine können online über Doctolib oder telefonisch vereinbart werden. Das Beratungsgespräch vor einer CO2-Laserbehandlung ist bei uns immer ohne Zusatzkosten.

Wir nehmen uns die Zeit, Ihre Haut zu verstehen, bevor wir entscheiden, was das Richtige für sie ist.