Artikel zu Hautgesundheit, Vorsorgeuntersuchungen, Akne, Pigmentstörungen und medizinischen Hautbehandlungen in Spenge, Bielefeld und Verl.

Hautkrebsvorsorge & Früherkennung: Moderne Technik in Bielefeld

Niemand möchte sich vorstellen, an Hautkrebs zu erkranken. Und genau deshalb verdrängen viele Menschen das Thema so lange, bis es nicht mehr geht. Dabei ist Hautkrebs eine der wenigen Krebserkrankungen, bei der frühe Erkennung tatsächlich den Unterschied machen kann. Nicht im übertragenen Sinne, sondern ganz konkret: Wird ein Melanom im Frühstadium entdeckt, liegt die Heilungsrate bei über 95 Prozent. Im fortgeschrittenen Stadium sinkt sie dramatisch.

Das ist kein Grund zur Panik. Aber ein sehr guter Grund, einmal im Jahr zur Hautkrebsvorsorge zu gehen.

Hautkrebs ist häufiger als viele denken

In Deutschland erkranken jährlich rund 285.000 Menschen an Hautkrebs, damit ist es eine der häufigsten Krebsarten überhaupt. Der helle Hautkrebs, also Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom, tritt dabei deutlich öfter auf als das schwarze Melanom. Aber gerade das Melanom ist das gefährlichste, weil es früh Tochtergeschwülste in anderen Organen bilden kann.

Was viele nicht wissen: Die Zahl der Neuerkrankungen steigt seit Jahren. Das liegt zum einen an einer älter werdenden Bevölkerung, zum anderen daran, dass vergangene Jahrzehnte mit intensiver Sonneneinstrahlung und wenig Schutz ihre Spuren hinterlassen. Wer als Kind viele Sonnenbrände hatte, trägt ein erhöhtes Risiko, auch wenn das Jahrzehnte zurückliegt.

Prävention und regelmäßige Früherkennung sind deshalb keine Option, sondern eine der wichtigsten Maßnahmen, die jeder Mensch für seine Gesundheit ergreifen kann.

Was bei der Hautkrebsvorsorge bei DermAR passiert

Viele Patientinnen und Patienten kommen zum ersten Mal zur Vorsorge und wissen nicht genau, was sie erwartet. Die Antwort ist einfacher als gedacht: Es wird nichts gestochen, nichts geschnitten und es tut nicht weh.

Eine gründliche Hautuntersuchung bei DermAR beginnt mit einem kurzen Gespräch. Wir fragen nach persönlicher und familiärer Vorgeschichte, nach Veränderungen, die aufgefallen sind, nach Sonnengewohnheiten und bisherigen Auffälligkeiten. Dieser Teil ist wichtiger, als er klingt, denn Kontext hilft beim Einordnen von Befunden.

Dann folgt die körperliche Untersuchung. Von Kopf bis Fuß, inklusive Kopfhaut, Zehenzwischenräume und Bereiche, die man selbst kaum sehen kann. Genau dort verstecken sich manchmal die Veränderungen, die niemand bemerkt hat.

Dermatoskopie: wenn das Auge allein nicht reicht

Das bloße Auge kann vieles erkennen. Aber nicht alles. Deshalb arbeiten wir bei DermAR mit dem digitalen Dermatoskop, einem modernen Untersuchungsgerät, das die Hautoberfläche stark vergrößert und beleuchtet. So werden Strukturen sichtbar, die für das menschliche Auge unsichtbar bleiben, Muster in der Tiefe der Haut, Farbverteilungen, Gefäßzeichnungen.

Das Dermatoskop verändert die Qualität der Diagnose grundlegend. Studien zeigen, dass erfahrene Dermatologen mit Dermatoskop deutlich mehr auffällige Läsionen korrekt einordnen als ohne. Und bei DermAR kommt beides zusammen: das technische Gerät und die langjährige klinische Erfahrung des Teams.

Wenn ein Hautbereich auffällig erscheint, wird er dokumentiert. Bei Bedarf erfolgt eine Biopsie, also eine kleine Gewebeentnahme, die anschließend im Labor feingeweblich untersucht wird. So lässt sich zweifelsfrei klären, ob eine Veränderung gutartig oder behandlungsbedürftig ist.

Wer besonders auf seine Haut achten sollte

Es gibt Menschen, für die eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge besonders wichtig ist. Dazu gehören all jene, die eines oder mehrere der folgenden Merkmale aufweisen:

Heller Hauttyp. Wer schnell einen Sonnenbrand bekommt, kaum bräunt und blaue oder grüne Augen hat, trägt von Natur aus ein höheres Risiko. Der helle Hauttyp produziert weniger schützendes Melanin und ist damit empfindlicher gegenüber UV-Strahlung.

Viele Muttermale. Mehr als 50 Muttermale auf dem Körper gelten als Risikofaktor. Besonders atypische, also unregelmäßig geformte oder gefärbte Muttermale, sollten regelmäßig kontrolliert werden.

Intensive Sonnenexposition. Wer berufsbedingt viel in der Sonne arbeitet, häufig in den Urlaub in sonnenreiche Länder fährt oder in der Jugend viele Sonnenbrände hatte, sollte häufiger zur Kontrolle.

Familiäre Vorbelastung. Wenn in der Familie Hautkrebs aufgetreten ist, steigt das eigene Risiko. Das gilt besonders für das Melanom.

Geschwächtes Immunsystem. Menschen, die dauerhaft Medikamente nehmen, die das Immunsystem unterdrücken, zum Beispiel nach einer Organtransplantation, haben ein erhöhtes Risiko und sollten mindestens einmal jährlich zur Vorsorge.

Aber auch wer keinen dieser Risikofaktoren hat, profitiert von einer jährlichen Kontrolle. Hautkrebs kann jeden treffen. Und er tut es oft unangekündigt.

Wie oft zur Vorsorge?

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre ein Hautkrebsscreening beim Arzt. Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte häufiger gehen, mindestens einmal jährlich.

Bei DermAR empfehlen wir, für Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Risikoprofil individuelle Vorsorgeintervalle festzulegen. Manchmal ist eine halbjährliche Kontrolle sinnvoll, manchmal genügt einmal im Jahr. Das klären wir gemeinsam im ersten Gespräch.

Prävention beginnt nicht erst in der Praxis

Hautkrebsvorsorge bedeutet nicht nur, regelmäßig zum Arzt zu gehen. Sie beginnt im Alltag. Sonnenschutz mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor, das Vermeiden von Sonnenbädern in der Mittagshitze, das Tragen von schützender Kleidung und das regelmäßige Beobachten der eigenen Haut zu Hause sind Teil einer guten Präventionsstrategie.

Wir zeigen unseren Patientinnen und Patienten, worauf sie bei der Selbstuntersuchung achten sollten. Was ist normal? Was sollte man beobachten? Wann ist ein Arztbesuch dringend?

Dieses Wissen gehört für uns zur Vorsorge genauso dazu wie das Dermatoskop.

Jetzt Termin vereinbaren in Bielefeld

Unsere Hautarztpraxis in Bielefeld ist auf der Teutoburger Straße 60 zu finden. Termine können bequem online über Doctolib gebucht werden, ohne langes Warten in der Warteschleife. Wer eine Frage vorab hat, erreicht uns auch telefonisch.

Wir sind auch an unseren Standorten in Spenge (Lange Str. 34, 32139 Spenge) und Verl (Westring 3, 33415 Verl) für Sie da.

Ein Termin zur Hautkrebsvorsorge dauert in der Regel 20 bis 30 Minuten. Manche Patientinnen und Patienten kommen mit einem mulmigen Gefühl und gehen beruhigt nach Hause. Manchmal finden wir etwas, das wir uns genauer ansehen wollen, und dann sind wir froh, dass wir es gefunden haben.

Genau dafür sind wir hier.

Aknenarben Behandlung: Methoden & Kosten bei DermAR

Akne geht. Die Narben bleiben. Das ist für viele Betroffene das eigentlich Belastende. Die Pickel sind längst verheilt, aber die Haut erinnert noch Jahre später daran. Vertiefungen, Unebenheiten, ein ungleichmäßiges Hautbild, das sich mit keiner Creme der Welt wirklich glätten lässt.

Was viele nicht wissen: Aknenarben lassen sich heute sehr wirksam behandeln. Nicht verschwinden wie von Geisterhand, aber deutlich reduzieren, manchmal bis zur Unkenntlichkeit. Die Dermatologie hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht, und in Bielefeld stehen bei DermAR genau diese modernen Methoden zur Verfügung.

Warum Aknenarben so hartnäckig sind

Um zu verstehen, warum Narben so schwer zu behandeln sind, hilft ein kurzer Blick auf ihre Entstehung. Wenn eine schwere Entzündung in der Haut abheilt, repariert der Körper das beschädigte Gewebe mit Kollagen. Manchmal produziert er dabei zu wenig, manchmal zu viel, manchmal verteilt er es ungleichmäßig.

Das Ergebnis sind atrophe Narben, also jene, die in die Haut eingesunken sind, oder hypertrophe Narben, die als Wulst über das Hautniveau hinausragen. Die häufigsten Aknenarben sind atrophisch: sogenannte Ice-Pick-Narben, die tief und schmal sind, Boxcar-Narben mit breiten, kantigen Rändern und Rolling-Narben, die der Haut eine wellige Oberfläche geben.

Das Problem ist, dass normales Gewebe durch eine Narbe ersetzt wurde. Und Narbengewebe hat nicht die Struktur und Elastizität gesunder Haut. Genau hier setzen moderne Behandlungen an: Sie regen den Körper an, neues, gesundes Gewebe zu bilden.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte diese Seite: Ästhetische Dermatologie

Welche Behandlungen es gibt und was sie bewirken

Fraktionierter CO2-Laser

Der fraktionierte CO2-Laser ist eine der wirksamsten Methoden zur Behandlung von Aknenarben in Bielefeld. Das Gerät setzt winzige Behandlungskanäle in die Haut, die die obere Hautschicht abtragen und gleichzeitig in die Tiefe wirken. Der Körper reagiert mit einer intensiven Heilungsreaktion und produziert neues Kollagen, das die Narbenstruktur von innen heraus umbaut.

Besonders gut wirkt der CO2-Laser bei Rolling-Narben und Boxcar-Narben. Ice-Pick-Narben sprechen ebenfalls an, erfordern aber manchmal eine kombinierte Behandlung.

Nach der Behandlung ist die Haut gerötet und empfindlich. Die Erholung dauert etwa eine Woche, das volle Ergebnis zeigt sich nach drei bis sechs Monaten. Für Kosteninformationen rufen Sie uns an oder buchen Sie einen Beratungstermin.

Microneedling

Beim Microneedling werden mit einem kleinen Gerät winzige Nadeln in die Haut eingeführt. Diese kontrollierten Mikroverletzungen regen die Kollagenproduktion an, ohne die Hautoberfläche flächig abzutragen. Das Verfahren ist schonender als der Laser und eignet sich besonders für Patientinnen und Patienten, die eine kürzere Erholungszeit benötigen.

Microneedling wirkt gut bei oberflächlichen bis mittelgradigen Narben. Die Haut ist nach der Behandlung leicht gerötet, was sich in der Regel innerhalb von ein bis zwei Tagen legt. Für optimale Ergebnisse werden meist drei bis sechs Sitzungen im Abstand von vier Wochen empfohlen. Rufen Sie uns an oder buchen Sie online für Kosteninformationen.

PRP: die Kraft des eigenen Blutes

PRP steht für Platelet-Rich Plasma, zu Deutsch plättchenreiches Plasma. Es ist eine der faszinierendsten Entwicklungen in der regenerativen Dermatologie, weil es die Heilungskraft des Körpers selbst nutzt.

Der Ablauf ist einfach erklärt: Es wird eine kleine Menge Blut aus der Armvene entnommen, in einer Zentrifuge aufbereitet und dabei in seine Bestandteile getrennt. Das entstehende Plasma ist reich an Wachstumsfaktoren, also jenen Proteinen, die die Zellregeneration, die Kollagenproduktion und die Durchblutung anregen. Dieses Plasma wird anschließend in die betroffenen Bereiche der Haut injiziert oder in Kombination mit Microneedling in die Haut eingearbeitet.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte diese Seite: PRP-Behandlung

Was PRP so besonders macht: Es handelt sich um körpereigenes Material. Das Risiko einer allergischen Reaktion ist praktisch null. Und die Wirkung ist tiefgreifend: Wachstumsfaktoren stimulieren die Fibroblasten, also jene Zellen, die für die Kollagenproduktion zuständig sind, und verbessern die Durchblutung im Narbengewebe. Ergebnis ist eine Haut, die sich von innen heraus erneuert, elastischer wird und ein gleichmäßigeres Erscheinungsbild entwickelt.

PRP eignet sich besonders gut in Kombination mit anderen Methoden. Microneedling kombiniert mit PRP, manchmal auch als Vampire Facial bezeichnet, ist eine der wirksamsten Kombinationen für Aknenarben. Der Laser öffnet Kanäle, PRP beschleunigt die Regeneration.

In der Regel sind mehrere Sitzungen für ein optimales Ergebnis sinnvoll. Für Kosteninformationen rufen Sie uns an oder buchen Sie einen Beratungstermin online.

Filler und Unterspritzung

Bei tiefen, isolierten Narben wie Ice-Pick-Narben kann eine direkte Unterspritzung mit Hyaluronsäure oder anderen Fillern helfen. Der Filler hebt die eingesunkene Narbe von innen an und gleicht das Niveau der umliegenden Haut aus. Das Ergebnis ist sofort sichtbar, aber nicht dauerhaft: Je nach Produkt hält die Wirkung sechs bis zwölf Monate.

Filler sind keine Langzeitlösung für Aknenarben, aber eine sinnvolle Ergänzung im Gesamtkonzept, besonders bei punktuellen tiefen Narben, die auf andere Methoden nicht ausreichend ansprechen.

Chemisches Peeling

Chemische Peelings mit Glykolsäure, Trichloressigsäure oder Salicylsäure tragen die oberste Hautschicht ab und stimulieren die Erneuerung. Sie eignen sich vor allem für oberflächliche Narben und eine verbesserte Hauttextur, weniger für tiefe Narben. Als Einstieg oder Ergänzung zu intensiveren Verfahren sind sie gut geeignet.

Welche Methode ist die richtige?

Das lässt sich pauschal nicht sagen. Jede Haut ist anders, jede Narbe ist anders. Bei DermAR beginnen wir deshalb jede Behandlung mit einer gründlichen Beurteilung der Narbentypen, des Hauttyps und der Erwartungen der Patientin oder des Patienten. Oft ist eine Kombination aus mehreren Methoden das Wirksamste: zum Beispiel Laser für die Grundstruktur, PRP für die Regeneration, ergänzt durch Microneedling-Sitzungen dazwischen.

Das Team um Dr. med. Adriana Raducanu und Dr. Maryam Ardestani hat jahrelange Erfahrung in der Behandlung von Aknenarben und kennt die Methoden nicht nur aus Lehrbüchern, sondern aus der täglichen Praxis. Wir erklären offen, was realistisch erreichbar ist und was nicht. Denn das Ziel ist nicht eine perfekte Haut, die es so nicht gibt, sondern eine Haut, mit der man sich wieder wohler fühlt.

Termin in Bielefeld vereinbaren

Unsere Praxis befindet sich in der Teutoburger Straße 60, 33604 Bielefeld. Termine können bequem online über Doctolib oder telefonisch vereinbart werden.

Kommen Sie zum Beratungsgespräch ohne Verbindlichkeit. Wir schauen uns Ihre Haut an, erklären Ihnen die Möglichkeiten und erstellen gemeinsam mit Ihnen einen Plan, der zu Ihnen passt.

Skincare von innen: Wie Ernaehrung und Darm Ihre Haut beeinflussen

Die Hautpflege-Industrie konzentriert sich fast ausschliesslich auf das, was von aussen kommt. Seren, Cremes, Lichttherapie. Dabei weiss die Wissenschaft seit Jahren, was viele Patientinnen und Patienten intuitiv ahnen: Die Haut ist ein Spiegel des Inneren. Und was im Darm passiert, sieht man oft im Gesicht.

Die sogenannte Darm-Haut-Achse ist eines der spannendsten Felder der aktuellen dermatologischen Forschung.

Was die Darm-Haut-Achse bedeutet

Der Darm beherbergt Billionen von Mikroorganismen, das Darmmikrobiom. Diese Gemeinschaft aus Bakterien, Pilzen und Viren reguliert nicht nur die Verdauung, sondern beeinflusst aktiv das Immunsystem. Und das Immunsystem ist massgeblich daran beteiligt, wie die Haut auf Entzuendungsreize reagiert.

Studien zeigen: Menschen mit Akne, Neurodermitis oder Psoriasis haben haeufig ein veraendertes Darmmikrobiom im Vergleich zu Kontrollgruppen ohne Hauterkrankung. Die Verbindung ist real.

Welche Lebensmittel die Haut beeinflussen

Hochverarbeitete Lebensmittel mit viel Zucker und gesaettigten Fettsaeuren foerdern systemische Entzuendungsreaktionen. Das kann bei empfindlicher Haut Schuebe von Akne, Rosacea oder Neurodermitis ausloesen oder verstaerken.

Auf der anderen Seite zeigen Studiendaten, dass eine mediterrane Ernaehrung, reich an Omega-3-Fettsaeuren, Antioxidantien, Ballaststoffen und fermentierten Lebensmitteln, entzuendungshemmend wirkt und die Hautbarriere staerkt.

Konkret hilfreich sind: fetter Fisch wie Lachs und Makrele fuer Omega-3-Fettsaeuren, Beeren und gruenes Blattgemuese fuer Antioxidantien, Joghurt, Kefir und Sauerkraut fuer Probiotika sowie Huelsenfruechte und Vollkornprodukte fuer Ballaststoffe, die das Mikrobiom naehren.

Wann ein Gespraech sinnvoll ist

Nicht jede Hauterkrankung hat eine Ernaehrungsursache. Aber bei chronischen Erkrankungen wie Akne, Rosacea, Neurodermitis oder Psoriasis lohnt es sich, den Lebensstil in die Behandlungsstrategie einzubeziehen.

Bei DermAR besprechen wir im Beratungsgespraech auch Ernaehrungs- und Lebensstilfaktoren, die Ihre Haut beeinflussen koennen. Eine medikamentoese Behandlung und eine angepasste Ernaehrung sind kein Widerspruch, sondern oft die staerkste Kombination.

Termin vereinbaren in Bielefeld: Teutoburger Strasse 60, 33604 Bielefeld. Online ueber Doctolib oder telefonisch.

Faltenbehandlung: Methoden & Kosten im Vergleich 2026

Falten gehören zum Leben. Sie entstehen nicht von heute auf morgen, sondern sind das Ergebnis von allem, was wir erleben. Jahrelange Lacher hinterlassen Spuren um die Augen. Stress zeigt sich auf der Stirn. Und irgendwann schaut man in den Spiegel und denkt: So müde sehe ich gar nicht aus, wie ich aussehe.

Wer etwas an seinem Erscheinungsbild verändern möchte, hat heute mehr Möglichkeiten denn je. Aber genau das macht die Entscheidung schwer. Botox oder Hyaluron? Laser oder Skinbooster? Was hält länger? Was kostet es wirklich? Und vor allem: Was passt zu mir?

Dieser Artikel gibt einen ehrlichen Überblick, ohne Versprechen, die kein seriöser Arzt halten würde.

Warum Faltenbehandlung mehr ist als Kosmetik

Die Haut verliert mit zunehmendem Alter an Kollagen und Elastin, jenen Proteinen, die ihr Festigkeit und Spannkraft geben. Ab dem 25. Lebensjahr sinkt die körpereigene Kollagenproduktion jährlich um etwa ein Prozent. Gleichzeitig lässt die Fähigkeit der Haut nach, Feuchtigkeit zu speichern. Das Ergebnis sind feine Linien, die tiefer werden, eingefallene Wangen, eine veränderte Gesichtskontur.

Hinzu kommen äußere Faktoren. UV-Strahlung beschleunigt den Alterungsprozess der Haut erheblich. Rauchen, Schlafmangel, chronischer Stress und eine unausgewogene Ernährung tun ihr Übriges.

Eine Faltenbehandlung setzt genau hier an. Nicht um das Gesicht zu verändern, sondern um das Erscheinungsbild an das eigene Wohlbefinden anzupassen. Viele Patientinnen und Patienten beschreiben nach einer Behandlung nicht, dass sie jünger aussehen, sondern dass sie endlich wieder so aussehen, wie sie sich fühlen.

Die wichtigsten Methoden im Überblick

Botox: präzise und schnell

Botulinumtoxin, kurz Botox, ist die bekannteste Methode zur Behandlung sogenannter mimischer Falten. Das sind Falten, die durch wiederholte Muskelbewegungen entstehen, also Stirnfalten, Zornesfalten zwischen den Brauen und Krähenfüße an den Augenwinkeln.

Die Wirkung ist einfach erklärt: Botox entspannt gezielt die Muskeln, die für die Faltenbildung verantwortlich sind. Die Haut darüber glättet sich. Das Ergebnis wirkt natürlich, wenn es von erfahrenen Händen gesetzt wird. Übertriebene, eingefrorene Gesichter sind ein Zeichen schlechter Technik, nicht des Mittels selbst.

Die Behandlung dauert in der Regel 15 bis 30 Minuten. Nadeln werden gezielt in wenige Punkte gesetzt. Die meisten Patientinnen und Patienten beschreiben den Eingriff als kaum spürbar. Das Ergebnis zeigt sich nach 3 bis 7 Tagen und hält durchschnittlich 4 bis 6 Monate an. Danach baut der Körper das Mittel vollständig ab.

Für eine genaue Kostenauskunft rufen Sie uns gerne an oder buchen Sie direkt einen Beratungstermin.

Hyaluronsäure: Volumen und Feuchtigkeit

Hyaluronsäure ist eine körpereigene Substanz, die in der Haut natürlicherweise vorkommt und mit dem Alter abnimmt. Als Filler injiziert, füllt sie Falten von innen auf, gibt eingefallenen Bereichen Volumen zurück und hydratisiert die Haut tief.

Typische Einsatzbereiche sind Nasolabialfalten, Mundwinkel, Wangen und Lippen. Anders als Botox wirkt Hyaluron nicht auf Muskeln, sondern direkt im Gewebe.

Die Behandlung dauert je nach Umfang 20 bis 45 Minuten. Ergebnisse sind sofort sichtbar. Die Haltbarkeit liegt je nach Produkt und behandelter Region zwischen 9 und 18 Monaten. Für Kosteninformationen rufen Sie uns an oder buchen Sie einen Beratungstermin.

Skinbooster: Pflege von innen

Skinbooster sind eine besondere Form der Hyaluronsäure-Behandlung, die nicht das Ziel hat, Volumen aufzubauen, sondern die Haut von innen heraus mit Feuchtigkeit zu sättigen. Die Substanz wird flächig in oberflächliche Hautschichten eingebracht.

Das Ergebnis ist keine dramatische Veränderung, sondern ein sichtbarer Glow. Haut, die straffer, frischer und gleichmäßiger wirkt. Besonders beliebt bei Patientinnen und Patienten, die noch keine starken Falten haben, aber merken, dass die Haut müder wirkt als früher.

Behandlungsdauer: 30 bis 45 Minuten. Ergebnisse entwickeln sich über 2 bis 4 Wochen. Für optimale Ergebnisse werden meist 2 bis 3 Sitzungen im Abstand von 4 Wochen empfohlen. Haltbarkeit: 6 bis 12 Monate.

Sculptra: die langfristige Option

Sculptra ist kein klassischer Filler, sondern ein Biostimulator. Der Wirkstoff Poly-L-Milchsäure regt den Körper dazu an, eigenes Kollagen zu produzieren. Das bedeutet: Die Wirkung entsteht nicht sofort, sondern baut sich über mehrere Wochen auf.

Das Ergebnis ist dafür besonders natürlich und langanhaltend. Sculptra eignet sich vor allem für Patienten, die einen allgemeinen Volumenverlust im Gesicht behandeln möchten, ohne den „gemacht“-Look zu riskieren.

Behandlungsdauer: 30 bis 60 Minuten. Mehrere Sitzungen notwendig (in der Regel 2 bis 3). Haltbarkeit: bis zu 2 Jahre.

Qualität ist entscheidend

Was die meisten Menschen nicht wissen: Das Ergebnis einer Faltenbehandlung hängt weniger vom Mittel ab als von der Person, die es anwendet. Ein falsch gesetzter Botox-Punkt kann das Gesicht asymmetrisch wirken lassen. Eine zu tief injizierte Hyaluronsäure kann zu unerwünschten Verdickungen führen.

Bei DermAR werden alle ästhetischen Behandlungen ausschließlich von Fachärztinnen und Fachärzten für Dermatologie durchgeführt. Wir verwenden nur zugelassene, in Deutschland zertifizierte Produkte renommierter Hersteller. Vor jeder Behandlung findet ein ausführliches Beratungsgespräch statt, in dem wir gemeinsam klären, welche Methode zum Gesicht, zu den Erwartungen und zum Lebensstil passt.

Vergleich auf einen Blick

Botox: wirkt auf Muskeln, Ergebnis nach etwa einer Woche, hält 4 bis 6 Monate, Behandlung dauert 15 bis 30 Minuten.

Hyaluron: füllt Volumen auf, sofort sichtbar, hält 9 bis 18 Monate, Behandlung dauert 20 bis 45 Minuten.

Skinbooster: tiefer Feuchtigkeitsboost, Ergebnis nach 2 bis 4 Wochen, hält 6 bis 12 Monate, Behandlung dauert 30 bis 45 Minuten.

Sculptra: stimuliert Kollagen, Aufbau über Wochen, hält bis zu 2 Jahre, Behandlung dauert 30 bis 60 Minuten.

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Sie möchten wissen, welche Methode für Sie in Frage kommt? Kommen Sie zu einem Beratungsgespräch in unsere Praxis in Bielefeld (Teutoburger Straße 60), Spenge (Lange Str. 34) oder Verl (Westring 3). Termine können bequem online über Doctolib gebucht werden, oder telefonisch, wenn Sie lieber persönlich sprechen möchten.

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